Vereins-Chronik

Nach acht Jahren und einen hartnäckigen Zweikampf mit unseren Ortsnachbar SV Kohlscheid, stieg unsere 1. Mannschaft um Trainer Peter Kölsch in der Saison 2005/2006 wider in die Kreisliga A auf. Aufgrund der Zusammellegung der beiden A Kreisligen müssen wir trotz einem 10. Tabellenplatzes in der Saison 2007/2008, wie es schon fast Tradition ist, im Jubeljahr wieder runter in die Kreisliga B. 

Die Geschichte der Oberstadt
(den Heimatblättern des Landkreises Aachen von 1953 entnommen.)
 

Die oberen Ortschaften Straß, Kohlberg, Pesch, Maubach, Gasse und Heggen liegen westlich des Wurmtals, dessen waldige Hänge im Sommer so viele frohe Wanderer
anziehen. Die Oberstadt, wie sie in den letzten Jahrzehnten im Volksmunde heißt, erstreckt sich etwa ein km entlang der holländischen Grenze von Holz - dort
wo heute auf niederländischem Boden das Denkmal der Brüderlichkeit steht - bis Pannesheide. Wie sich doch die Zeiten geändert haben! Bis gut vor 160 Jahren
gehörten die Ortsteile zivilrechtlich zur Gemeinde Kirchrath und kirchlich zur Pfarrkirche St. Lambertus in Kirchrath. Und das was früher eine Einheit bildete, wurde
durch die Wirren der Zeit zerrissen: zunächst durch einen Stacheldrahtzaun, dann durch einen Maschendrahtzaun und Mitte 1970 wurde hier eine Leiconmauer errichtet.

Aber das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den geschiedenen Ortschaften besteht auch heute noch. Eheliche Verbindungen über die Grenze hinweg waren in
der Vergangenheit keine Seltenheit. Zu den Festlichkeiten hüben wie drüben kamen in früheren Jahren die Verwandten und Freunde nach Straß oder gingen
nach Kerkrade und Bleyerheide und es hat auch eine Zeit gegeben, da lagen auf dem Opferteller der Straßer Pfarrkirche mehr Gulden als Markstücke. Dies ist
allerdings heute schon Geschichte: Grenzübertritte hatten im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts meist einen ökonomischen Wert.

Durch den Grenzregulierungsvertrag von 1817 zwischen Preußen und den Niederlanden wurden die oberen Ortschaften von Limburg getrennt, und seit der Zeit
gehören sie zivilrechtlich zu Herzogenrath und kirchlich bis 1908 zur Pfarre St. Mariä Himmelfahrt. Durch diesen Zuwachs stiegen Einwohnerzahl und
Flächenraum der Gemeinde Herzogenrath auf das Doppelte. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts besuchten die Straßer nun die Kirche St. Marien und die Kinder
die daneben liegende Schule. »Die von oben« haben Pfarrern und Lehrern nicht wenig zu schaffen gemacht. Wie es in damaliger Zeit allerorts so üblich war, fanden
auf dem Beckenberg zwischen den Herzogenrathern und Straßer Schuljungen heftige Kämpfe statt, von denen die alten Straßer uns mit Schmunzeln berichtet
haben. Mancher Holzschuh ging dabei in die Brüche und mancher Stein verirrte sich in eine Fensterscheibe, so dass Polizist Schwartz mit eiserner Energie eingreifen
musste, und der wusste sich Respekt zu schaffen. Diese »Kämpfe« wurden sogar bis weit in die 30er Jahre fortgesetzt, denn der Chronist dieser Festschrift
weiß noch davon zu berichten, dass er zu einer Mannschaft gehörte,

die zunächst in den Benden, dann im Wurmtal Unterstände baute um den »Feind« von »oben« zu vertrimmen. Meist aber hatten die von Straß, Heggen und
Kohlberg das bessere Stehvermögen. Wirtschaftlich gesehen, war Straß-Kohlberg bedeutend durch die Kohlengruben. Die Oberstadt kann für sich den Ruhm in Anspruch nehmen, dass in ihr die Wiege des Steinkohlebergbaus auf dem europäischen Festland stand. Auf der Kohlberger Hochfläche (vom Tal aus gesehen) trat in ältester Zeit das Steinkohlegebirge
offen zu Tage. Nach dem Bericht der Jahrbücher von Klosterrath (Rolduc) haben hier zu Beginn des 12. Jahrhunderts gelegentlich Gräbereien nach Steinkohlen
im Ausgehenden der Flöze stattgefunden.

Etwa zwei Jahrhunderte später wurden die obersten Flöze in Kohlberg im Tagebau angebaut. Während es sich hier um Einzelpersonen handelte, finden wir im
17. und 18. Jahrhundert kleine Gesellschaften, die den Abbau betrieben und sich dicht beieinander bei der Arbeit hinderten. Später schlossen sich die kleinen
Gesellschaften zu größeren zusammen. Eine derselben war die Fouckert-Gesellschaft, deren Name heute in der Bezeichnung »Grube Voccart« weiter lebt.
Eigenartig ist es, dass unter unserer Heimaterde bis zur Wurm deutsche und holländische Gruben nebeneinander arbeiteten und sowohl die deutsche als auch
die holländische Grube sich um die Bergschäden kümmern mussten.

Der am 8. Juli 1942 verstorbene verdienstvolle Herzogenrather Heimatforscher Dr. Wilhelm Gierlichs hinterließ uns folgende Zeilen: »So hat man 800 Jahre lang
in der Heimat nach den schwarzen Diamanten gegraben, und wir können die Arbeit der schaffenden Männer in dunklen Schächten von den ersten Anfängen
ab bis zu dem Zeitalter vollendetster Technik verfolgen. Und merkwürdig! Es sind heute noch die selben Namen wie vor Jahrhunderten: die Dovern, Offermanns,
Paffen, Krämer, Rütten, Gossen, Göbbels, Akens, Vinken, Bahnen, Bey, Savelsberg, Delahaye, Wevels, Barwasser, Gerhards und noch viele andere. Wir finden sie
erwähnt in den ältesten Belehnungsurkunden der Abtei Klosterrath, wir lernen sie als Teilhaber kennen in den Köhlergesellschaften des 17. und 18. Jahrhunderts,
und heute noch arbeiten sie als Bergleute oder Grubenbeamte in den modernen Betrieben.

Dr. Gierlichs schrieb diese Zeilen vor vielen Jahrzehnten. Er ahnte dabei gewiss nicht, dass sich die gesellschaftliche Struktur der Oberstadt gänzlich verändern
würde. Längst bestimmt nicht mehr der Bergbau ihr Gesicht, es sind viel mehr die leistungsfähigen Groß- und Einzelhandelsunternehmen, die das Bild der Oberstadt
prägen.

Die Chronik der Sportvereinigung

Die Sportvereinigung 1928 Straß e.V. ist ein Sonntagskind, denn sie wurde am 1. April 1928 geboren und gleich mit einem Namen versehen: »Sportvereinigung
1928 Straß« und als farbliche Variante bestimmten die Taufpaten rot und weiß!

Zwanzig Sportfreunde standen damals in der Gaststätte Hubert Dovern (heute Restaurant Straßer Krone) an der Wiege des heute 330 Mitglieder zählenden
Sportvereins, der nunmehr seit 75 Jahren das fußballerische Geschehen in der Oberstadt bestimmt.

Wie es sich schon vor 75 Jahren für eine ordnungsgemäße Gründung gehörte, bestimmte eine Präambel die Richtlinien des Vereins:
Man wollte, so ist es im Gründungsprotokoll zu lesen, sich dem Fußballsport und der Leichtathletik widmen. Es war das erklärte Ziel, den jungen Bergmann aus der
Zeche und den Fabrikarbeiter aus der Werkhalle an die SpVgg Straß zu binden. Hier sollte er im Fußballtraining und im fairen Wettkampf die Lungen reinigen, das
Blut mit Sauerstoff laden und die Muskeln stärken für die schwere Arbeit im Beruf, zum Besten des Einzelnen und des ganzen Volkes. Diese etwas pathetische Ausdrucksweise
war wohl ein Ausläufer des geistigen Kaiserreiches, heute wird der Sport mit ganz anderen Augen angesehen.

Dennoch müssen wir der Gründerschar aus dem Jahre 1928 bescheinigen, dass ihre Grundeinstellung ähnlich der heutigen war: Schüler und Jugendliche sollten Gelegenheit
zu einer nützlichen Freizeitgestaltung erhalten, um sie für das spätere Leben zu formen und zu brauchbaren Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.

Die Richtlinien waren also klar umrissen und zu den Regularien gehörte es am 1. April 1928, dass ein Vorstand gewählt wurde.

Johann Dovern wurde der 1. Vorsitzende des neuen Vereins, Josef Paffen wurde zu seinem Stellvertreter gewählt. Fritz Schmitz wurde 1. Geschäftsführer, Martin
Klinkers 2. Geschäftsführer, die Kassengeschäfte übernahm damals Hubert´Vorstedt, 2. Kassierer wurde Peter Frissen.

Zudem wurde Martin Klinkers noch zum Jugendleiter gewählt.

Der erste Spielausschuss setzte sich zusammen aus den Mitgliedern Peter Frissen (Obmann), Peter Jansen, Robert Gülpen, Johann Flecken und Johann Dovern.

Aufnahme des Spielbetriebs

Auf dem Sportplatz Voccartstraße wurde am 5. August 1928 das erste Spiel ausgetragen. Zu Gast war die Reserve des Sport- und Spielvereins Herzogenrath. Nach
Ablauf der Spielzeit hieß das Ergebnis 2:1 für Straß. Die 2. Mannschaft spielte gegen den SV Streiffeld und verlor mit 1: 4 Toren.

Das erste gewonnene Spiel gab dem jungen Verein Auftrieb. In einer Anzahl von´Probespielen bewährte sich die junge Mannschaft, so dass sie am 7. Oktober 1928
in gleicher Aufstellung wie beim Eröffnungsspiel zuversichtlich in die Meisterschaftsrunde gehen konnte.

Die Aufstellung war folgende :
Flaschka E., Mährle F., Gülpen A., Peters F., Küppers Kl., Lüttgens D., Crombach H., Ziesen J., Consten J., Gülpen P., Vorstedt W.

Die Mannschaft erreichte in der ersten Meisterschaftsserie den zweiten Tabellenplatz, aber bei der Schlussabrechnung am Ende der Serie 1928/ 29 reichte es nur
zum 5. Platz.

Mit der Mannschaftsaufstellung Brungs, Schroers, Gülpen, Lüttgens, Voss, Vorstedt, Dovern, Kämmerling, Ziesen, Lehmann und Bremen gelang es in der Saison
1929/30 den Meistertitel zu erringen. Damit erfolgte der Aufstieg in die Gauklasse. Wie die 1. Mannschaft so mischten auch die 2. und 3. Mannschaft in den
Meisterschaftsspielen gut mit.

1931 traf den Verein ein schwerer Schlag. Man kündigte ihm den idealen Sportplatz: die Wiese Smeets. Da nun geeignete Möglichkeiten zum Training fehlten,
musste auf auswärtige Plätze ausgewichen werden.  

De Steenkull

Nach dem Verlust des ersten Sportplatzes beschloss der Verein den Bau eines neuen. Es wurde ein Gelände vor dem Eisenbahndamm entlang der Strecke
Aachen-Düsseldorf ausgesucht, im Volksmund auch als »Steenkull« bekannt.

Es war ein mühevolles Unterfangen, aus der »Steenkull« einen brauchbaren Fußballplatz zu schaffen. Aber durch tatkräftige Mithilfe der Mitglieder wurde
nach eineinhalbjähriger Bauzeit Unwahrscheinliches erreicht.

Am 13. September 1932 wurde der Platz durch Bürgermeister Schnittker seiner Bestimmung übergeben. Die gesamte Bürgerschaft von Straß, alle Ortsvereine und
befreundete Sportvereine aus der Umgebung und aus Holland nahmen am Fest teil. Ein Fußballspiel gegen den SuS Herzogenrath bildete den krönenden
Abschluss der Feierlichkeiten.

Nun hatte die Sportvereinigung wieder ihren eigenen Fußballplatz. Der Erfolg sollte sich bald zeigen, denn in der Serie 1932 / 33 errang der Verein den Meistertitel
und wurde in eine höhere Spielklasse eingestuft. Auch hier erzielte der Verein stolze Siege, so dass man bei den Fußballern vom »Favoritentöter« Straß sprach,
zumal der »Hexenkessel« - gemeint war damit die Sportanlage in der »Steenkull« - bei allen Mannschaften gefürchtet war.
 

1. Mannschaft mit Vorstand bei der Platzeröffnung im Steinbruch
v.l.n.r.: Bürgermeister Schnittker, Vorsitzender J. Dovern, Brungs K., Schäfer E., Vorstedt W., Vohs W., Dovern J.,
Kemmerling Th., Frohn H., Vorstedt H., Gülpen A., Lehmann W., Simons L., Sauren W., Beckers F., Geschäftsführer M. Klinkers

Von 1933 bis 1939

1933 wurde der im Jahre 1931 gegründete DJK-Sportverein wieder aufgelöst; die meisten aktiven Fußballer schlossen sich der Sportvereinigung an. Die Schließung
der Grenze führte dazu, dass die Sportfreunde von drüben nicht mehr in den Reihen der SpVgg aktiv sein konnten. Auch die allgemeine Wehrpflicht traf den Verein
hart.

Aufbau nach dem 2. Weltkrieg

Im Mai 1945 war der 2. Weltkrieg zu Ende. Nach und nach kehrten die Sportler aus der Evakuierung und der Gefangenschaft nach Hause zurück. Karl Prickartz ergriff
die Initiative und bereits am 26. August 1945 wurde die SpVgg Straß im Lokal »Haus Schmitz« neu ins Leben gerufen.

Mit klaren Zielvorstellungen bauten Karl Prickartz und Wilhelm Flaschka, der kurz vor Ausbruch des Krieges die Führung des Vereins übernommen hatte, mit einigen
Freunden den Verein wieder auf.

Das »Haus Schmitz« wurde zunächst als Vereinslokal auserkoren, später fand der Wechsel in die Gaststätte Engelen-Wahl statt, heute Café-Konditorei in der Altestraße.

Die Versammlung, die die Wiederaufnahme des Vereinsbetriebs zur Folge hatte, ernannte Hubert Prickartz zum 1. Vorsitzenden, Karl Prickartz zum Geschäftsführer
und Heinrich Betsch zum Kassierer.

Viele Schwierigkeiten waren nun zu überwinden. Tore mussten besorgt werden, Bälle waren Mangelware, an Sportkleidung war kaum zu denken.

Ein Mann trug damals dazu bei, dass all’ diese Schwierigkeiten überwunden wurden:
Nikolaus Küppers. Mit seinem Namen ist ein Stück Nachkriegsgeschichte verbunden.

Ein neuer Sportplatz


Der Sportplatz »En de Steenkull« war auf Dauer gesehen keine Lösung. Es war bereits zu lesen, dass er im Jahre 1932 mit großer Mühe und mit unerheblichen
Kosten angelegt wurde, an Regentagen aber glich er einem Schlammloch. Wie Arbeiter aus dem Moor kehrten die Spieler nach jedem Fußballspiel heim. Das
Spielfeld war zu klein und überdies waren die Wege, die in die »Steenkull« führten, sehr schlecht.

Die vielfältigen Bemühungen trugen eines Tages reife Früchte und so konnte ein passendes Gelände in der Sandgrube Bemelmanns und Grouls gefunden werden.
Die Stadt erwarb dieses Gelände. Am 3. Juli 1951 wurde mit den Planierungsarbeiten begonnen. Gewaltige Erdmassen mussten bewegt werden und durch eine
moderne Erdverfrachtungsmaschine konnte das Gelände in kürzester Zeit geebnet werden. Regierung, Kreis, Stadt und Toto-Gesellschaft stellten Mittel für diese
Anlage zur Verfügung.

Landrat Wilhelm Kohlen war zur Eröffnung des Platzes gekommen und machte den Straßern das Kompliment: »Ich habe Kenntnis davon erhalten, mit welcher
Zähigkeit die Sportvereinigung Straß an dem Gedanken des neuen Sportplatzes festgehalten hat.« Das Erfreuliche aber sei, dass man sich hier nicht lange mit Theorien
aufgehalten haben, sondern gleich in die Praxis eingestiegen sei.

Man sehe, wie rasch und gründlich etwas Brauchbares geschaffen werden könne, wenn nur die richtigen Männer am richtigen Platz seien.
Kreisgeschäftsführer Rudi Hötzel überbrachte die Glückwünsche aller Sport-kameraden aus dem Aachener Raum. Landrat Kohlen vollzog den Anstoß und gegen
Schwarz-Rot Aachen gewann dann Straß mit 3: 2 Toren.

1. Mannschaftsbild bei der Platzeinweihung Friedhofstraße
v.l.n.r.: W. Lindberg, A. Debetz, H. Cohnen, J. Koullen, D. Mährle, J. Finken, J. Vondenhoff, J. Crombach, St. Püttgens, J. Kasper, H. Meyer

Das 25. Stiftungsfest

Am 28. Juni 1953 feierte die große Straßer Sportgemeinschaft, die zu diesem Zeitpunkt unter der Führung von Hans Zischek stand, ihr 25-jähriges Bestehen.

Neben dem Jubelverein beteiligten sich auch die Ortsvereine am Kirchgang und der Kranzniederlegung.

Im Saale des »Hauses Schmitz« hielt Rektor Wilhelm Goertz die Festansprache. Sportreferent van Wersch lobte die Initiative der Straßer und Kreisvorsitzender
Simons überbrachte die Glückwünsche des Kreisfußballverbandes. Martin Klinkers und Wilhelm Flaschka erhielten die Ehrennadel des Westdeutschen Fußball-Verbandes.

Recht zufriedenstellend entwickelte sich der Spielbetrieb auf der neuen Platzanlage. Die I. Mannschaft wurde in den Jahren 1954, 1955 und 1956 jeweils
Tabellenzweiter, so dass bereits schon die Aachener Tageszeitungen vom »Ewigen Zweiten« schrieben.

Über die neue Anlage freuten sich die Mitglieder zwar schon, aber es sollte sich bald herausstellen, dass dieser Platz alles andere als mustergültig war. Das Spielfeld
war mit grober Kesselasche überzogen und führte zu zahlreichen Verletzungen. Ernstlich bemühte sich der Vorstand, eine Änderung herbei zu führen.

Mit vereinten Kräften ging man an’s Werk, junge Spieler und Invaliden legten mit Hand an und das Spielfeld konnte mit einer Schicht roter Feinasche bedeckt werden.
Durch das vorherige Auftragen einer dicken Schicht grober Kesselasche waren die Bedingungen für eine gute Drainage gegeben. Gleichzeitig wurden einige Laufbahnen
und eine Sprunggrube geschaffen, womit zugleich der Grundstein für die Breitenarbeit im Verein gelegt wurde.

Das Eröffnungsspiel wurde gegen den SuS Herzogenrath ausgetragen und am Abend wurde im Vereinslokal Kaspar Grouls - heute Straßer Krone - ein Kameradschaftsfest
gefeiert. Josef Koehnen, ein Torwart mit Oberligaerfahrung, wurde an diesem Abend nach 27-jähriger aktiver Laufbahn verabschiedet.

Das 30.Stiftungsfest

Wilhelm Plaum war Vorsitzender der Sportvereinigung, da feierte man in Straß das 30. Stiftungsfest. Zahlreiche Mitglieder wurden bei dieser Gelegenheit
ausgezeichnet, so auch Geschäftsführer Heinrich Zimmermann, der sich zu diesem Zeitpunkt längst große Verdienste um den Verein erworben hatte.

Nach langen Jahren der Zugehörigkeit zur I. Kreisklasse stieg die Sportvereinigung am Ende der Saison 1960/61 in die II. Kreisklasse ab. Dieses Jahr wird
als »schwarzes Jahr« bezeichnet, denn nicht nur die Mannschaft war aus den Fugen geraten, sondern auch der Vorstand.
Als Matthias Sommia den Vorsitz übernahm die Kameradschaft wieder einmal wuchs, sollte sich zeigen, dass die Straßer wie »Pech und Schwefel« zusammenhalten,
wenn die Lage nicht so rosig ist. In der Spielzeit 1962/63 tauchte ein anderes Problem auf. Die Sportplatzanlage an der Friedhofstraße musste
erneut gründlich umgestaltet werden; alle Heimspiele wurden zu dieser Zeit auf fremden Plätzen ausgetragen. Ein Jahr ohne eigene Anlage, auch das war
eine schwere Belastung für die Sportvereinigung.
Aber mit dem 35. Stiftungsfest konnte der Platz am 8. September 1963 wieder seiner Bestimmung übergeben werden.

Neuer Sportplatz in Herzogenrath-Straß an der Friedhofstraße

Am Vorabend der festlichen Platzeinweihung wurde Mitbegründer Martin Klinkers besonders geehrt; für ihre 25-jährige Vereinstreue erhielten Paul
Beetz und Josef Wirtz, für besondere Verdienste innerhalb des Vereinsgeschehens Dionys Bück, Gustav Flum und Fritz Lukas die silberne Ehrennadel des
Vereins.

Höhepunkt der Ehrungen war die Verleihung der silbernen Ehrennadel des Westdeutschen Fußball-Verbandes für langjährige Vorstandsarbeit an
Heinrich Zimmermann und Franz Hadzelek. Bürgermeister Werry übermittelte dem Verein und den Jubilaren die besonderen Glückwünsche von Rat und
Verwaltung.

Am Vormittag des Sonntags fand die offizielle Platzeinweihung statt. Bürgermeister Franz Werry hielt die Festansprache. Im Verlaufe des Tages fanden auf
dem neuen Platz in Zusammenarbeit mit dem Turnverein »DJK Jung Siegfried« viele sportliche Darbietungen statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das
Geschehen und danach feierte die Sportvereinigung im Vereinslokal Haacke in Maubach ihren Festabend.

Nicht so, wie man es sich erhofft hatte, entwickelte sich der Spielbetrieb auf dem neuen Sportplatz. Das höchste Ziel, der Wiederaufstieg in die I. Kreisklasse,
sollte lange nicht erreicht werden.

SpVgg 1928 Straß e.V. - 1959

G. Pflum, M. Sommia, G. Schwartz, L. Flecken, H.Conen, R.Eck, St. Püttgens
M.Klinkers, H.H.Severins, D.Märle, K.Sensen, W.Schmitz, W.Engels, A.Crombach

Meisterschaftsspiel in Niederbardenberg 2-1 für die SpVgg Straß und damit der Klassenerhalt in der Kreisliga B

Leo Flecken - Torwart

Das 40. Stiftungsfest und die Jahre danach


Unter dem Vorsitzenden Peter Delack wurde in der Zeit vom 3. bis 12. August 1968 das 40-jährige Bestehen des Vereins in einem Festzelt auf dem alten Kirmesplatz
gefeiert - heute ist dort die Sparkasse beheimatet.

Im Jahre 1969 erhielt der Platz an der Friedhofstraße, der übrigens sechs Jahre später erneut mit einer Feinaschendecke überzogen wurde, eine Trainingsbeleuchtung.

Die I. Mannschaft stieg im Jahre 1970 in die III. Kreisklasse ab. Mit der Fertigstellung des Dusch- und Umkleidehauses ging im Jahre 1971 ein langgelegter
Wunsch in Erfüllung.

Nachdem in den Jahren 1971/72 und 1972/73 in der III. Kreisklasse ein zweiter Platz belegt werden konnte, wurden die Rot-Weißen nach der Saison 1973/74
Meister und stiegen in die II. Kreisklasse auf. Optimal hatte Trainer Hans Reuter seine Mannen auf dieses Ziel vorbereitet.

Aufstieg 1974 in die II. Kreisklasse
stehend v.l.n.r.: Trainer H. Reuter, Begleiter H. Flach, M. Flecken, K. Kebeck, P. Bosch, J. Dovern, K. Severins,
P. Hamm, 2. Vorsitzender M. Dovern, Begleiter Peter Sensen, 1. Vorsitzender Peter Delack
Mitte v.l.n.r.: Alterspräsident M. Klinkers, Linienrichter H. Brüll, J. Brose, H. Seifert, H. Beckers
knieend v.l.n.r.: T. Sistermanns, H. Sensen, P. Turek, F.-J.Thevis, P. Dovern, R. Junggeburth, D. Heine

Der Erfolg dieser Zeit mag Ansporn gewesen sein für die kommenden Jahre. In der Spielsaison 1975/76 ging die I. Mannschaft derart ans Werk, dass ihr mit
einem guten Punktekonto sogar der Aufstieg in die I. Kreisklasse gelang, ein frühes Geburtstagsgeschenk für den Verein.

Wer sich noch an diesen Erfolg und an die damit verbundenen Feierlichkeiten erinnert, der wird bis zum heutigen Tage nicht vergessen haben, wie ganz
Straß »Kopf stand« als der Mannschaft die Lorbeeren des Erfolges zu teil wurden. Schon nach dem Spiel gegen Zopp erfolgte auf dem Platz eine Ehrung.

Nelken in den Farben rot und weiß zeugten von oberstädtischer Begeisterung. Der Sekt floss und begleitet von der Herzogenrather Kapelle Straß ging es im
Festzug durch die Oberstadt und die Begeisterung kannte an diesem Sonntag kein Ende.

Offiziell geehrt wurden die erfolgreichen Spieler dann zu einem späteren Zeitpunkt im Vereinslokal. Die Vertreter des Fußballverbandes, der Stadt Herzogenrath,
Sportvereine aus dem gesamten Stadtgebiet und viele Freunde der SpVgg-Fußballer nahmen an dieser Feierstunde teil. Der Erfolgstrainer Peter
Erkens hatte den Aufstieg mit seinen Mannen ermöglicht.

Aufstieg 1976 in die I. Kreisklasse
stehend v.l.n.r.: Kassierer H. Flach, Begleiter K. Kreutzer und K. Wenzek, P. Bosch, K. Severins, B. Leisten
K. Kebeck, J. Brose, D. Heine, H. Sensen, H. Lomoth, H. Staub, 2. Vorsitzender M. Dovern,
Begleiter R. Ackermann, Alterspräsident K. Prickartz, H. Zimmermann,
1. Vorsitzender P. Delack, Begleiter E. Kelleter
knieend v.l.n.r.: Geschäftsführer B. Savelsberg, H. Seifert, Obmann M. Flecken, P. Turek, K. Franzen, S. Meier,
F.-J. Thevis, H. Becker, R. Junggeburth, Trainer P. Erkens, Linienrichter H. Brüll,
Begleiter. R. Eck und P. Sensen

Der Erfolg konnte aber auch der großen Intensität des Vorstandes zugesprochen werden, denn bereits in der Saison 1973 meldete der Verein erstmalig
drei Seniorenmannschaften neben zahlreichen Jugendmannschaften an. 1975 waren es sogar fünf Jugendmannschaften, drei Seniorenmannschaften
und die »Alte Herren«, die an den Spielen teilnahmen. In diesem Jahre wurde
die D-Jugend Meister.

1973 wurde auch der Förderkreis ins Leben gerufen. 1977 wurde die D-Jugend wiederum Meister und bezeichnend für die Arbeit in der Sportvereinigung
Straß ist, dass die Zahl der Mitglieder seit dem Jahre 1966 von 114 auf 212 im Jahre 1978 anstieg.

Es ist noch zu erwähnen, dass der Vorsitzende Peter Delack am 8. August 1966 in sein Amt gewählt wurde. Herbert Horbach, zunächst Kassierer und dann
Jugendleiter, gehörte seit 1969 dem Vorstand an. Martin Dovern, 2. Vorsitzender, wurde 1973 in den Vorstand gewählt.

Geschäftsführer war seit 1973 Bernhard Savelsberg. Er wurde Nachfolger von Heinrich Zimmermann, der 25 Jahre an entscheidender Stelle im Vorstand als
Geschäftsführer tätig war. In früheren Jahren selbst aktiv auf dem grünen Rasen, hatte Heinrich Zimmermann sich für seinen Verein unwahrscheinlich
große Verdienste erworben.

Das 50. Stiftungsfest
 

In der Zeit vom 25. bis 29. Mai 1978 feierte die Sportvereinigung unter ihrem Vorsitzenden Peter Delack ihr »Halbes Jahrhundert«-Jubiläum gebührend im
Festzelt am Astrid-Lindgreen-Weg.

Die Spielzeit 1977/78 stand von Beginn an unter keinem günstigen Stern.In der Hauptsache waren es Verletzungen bei den Spielern, Einberufungen
zur Bundeswehr und interne Maßnahmen, die den Bestand der I. Mannschaft, die sich im Jahr zuvor wacker in der neuen Klasse geschlagen hatte, arg
dezimierten. Dadurch erfuhr die Festfreude leider einen herben Dämpfer, denn die I. Mannschaft stieg in die II. Kreisklasse ab. Einen schönen und bisher einmaligen
Erfolg konnte man allerdings mit der Erringung der Herzogenrather Stadtmeisterschaft 1978 verbuchen.

Im gleichen Jahr wurde die Frauenturngruppe gegründet, die bis zum heutigen Tag fester Bestandteil der Sportvereinigung ist.

Ein Familientag mit großer Resonanz bei der Bevölkerung und unter großer Beteiligung der Straßer Geschäftsleute wurde Ostern 1978 auf dem Sportplatz
zu einem tollen Erfolg.


Erster Familientag (Ostern 1978)
Straßer Geschäftsleute / Vorstand und Spielausschuss SpVgg 1928 Straß
stehend v.l.n.r.: J. Haacke, P. Mertens, H. Brüll, P. Francois, K. Schaffrath, W. Lennartz, J. Kurth, G. Bahnen,
J. Flegel, J. Wiegand, H. Schmitz, E. Schmitz, P. Niehsen, A. Käbeck, F. Derks
knieend v.l.n.r.: R. Lehmann, G. Neitzke, B. Savelsberg, H. Goergens, H. Zimmermann, J. Bauer, F. Küppers,
M. Flecken, J. Flecken, P. Delack

Die Zeit von 1979 bis 1984

Im Juni 1979 übernahm Herbert Horbach die Führung des Vereins als 1. Vorsitzender. Die Stadt Herzogenrath installierte auf dem Sportplatz eine neue
Flutlichtanlage und schaffte hierdurch deutlich bessere Trainings- und Spielbedingungen.Im Juli 1979 erschien die erste Ausgabe der Vereinszeitschrift
»Fußball-Echo«. Bis zum heutigen Tag hat sich diese Informationsquelle unter dem Namen »Vereins-Echo« erhalten, um die Vereinsmitglieder über Neuigkeiten
in Kenntnis zu setzen.

Unverkennbar war auch der sportliche Aufschwung der Sportvereinigung unter ihrem Spielertrainer Lorenz Engels, der die Seniorenmannschaften ab Juli 1979
betreute und der mit der I. Mannschaft am 28. Mai 1981 nach einem Entscheidungsspiel auf dem Sportplatz in Ritzerfeld vor 1.000 Zuschauern
gegen Grenzwacht Pannesheide mit einem 2 : 0 Sieg die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Kreisliga A erringen konnte.

 

I. Mannschaft (Meister Kreisliga B 1980/81)
stehend v.l.n.r.: J. Bauer, W. Mähringer, A. Skwara, T. Debetz, D. Juchems, S. Meier, G. Kever, L. Engels,
H. Hoffmann, R. Junggeburth, K. Franzen, H. Horbach
knieend v.l.n.r.: H. Reuters, A. Bahnen, P. Hamm, H. Breitenstein, H. Schumann, A. Wirtz, K. Kreutzer

In dieser außerordentlich erfolgreichen Saison spielten vier Seniorenmannschaften für die Sportvereinigung, deren Spielbetrieb der langjährige
Geschäftsführer Bernhard Savelsberg leitete.

Der sportliche Erfolg wurde dadurch abgerundet, dass die II. Mannschaft in ihrer Gruppe vom ersten bis zum letzten Spieltag an der Tabellenspitze stand,
in überlegener Manier mit ihrem Betreuer Bodo Prickartz die Meisterschaft in der Kreisliga C errang und in die Kreisliga B aufstieg.

 

II. Mannschaft (Meister Kreisliga C 1980/81)

stehend v.l.n.r.: Betreuer B. Prickartz, J. Brose, P. Bosch, K. Nittritz, H. Hoffmann, D. Heine, U. Römer,
K. Severins, P. Erkens, Willi Thelen, Karl Kebeck
knieend v.l.n.r.: P. Turek, A. Wirtz, H. Bossmeyer, P. Dovern, B. Leisten, H. Hoffmann, G. Verhoolen, A. Bahnen,
Linienrichter Josef Kreutzer

Erfolgreich spielte auch die Alt-Herren-Mannschaft, die unter der Leitung von Albert Hadzelek die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball erringen konnte.

Die Mitglieder der Sportvereinigung gestalteten 1982 den Eingang zum Sportplatz mit einem massiven Kassenhaus.

Einen großen Aufschwung nahm unsere Jugend-Abteilung unter der Führung des Jugendleiters Günter Collete, der es geschafft hatte, ab 1983 je eine
A-, B-, C-, D-, E- und F-Jugend sowie eine Mädchenmannschaft für den Spielbetrieb zu melden.

Im Seniorenspielbetrieb wurde die I. Mannschaft Vizemeister in der Kreisliga A. Die II. Mannschaft musste leider den Weg zurück in die Kreisliga C antreten.

Ein besonderer Saisonabschluss gelang der I. Mannschaft unter ihrem Spielertrainer Josef Poque, indem man an einem Turnier in Callela/Spanien teilnahm
und unter 48 teilnehmenden Mannschaften einen beachtlichen 4. Platz erringen konnte.

Sport, Spiel und Spaß für die Straßer Bevölkerung wurde ab 1984 jährlich mit der »Straßer Ortsteilmeisterschaft« durch die Sportvereinigung angeboten und
mit großem Erfolg durchgeführt.

Das Jahr 1985

Johann Dovern jun. löste Herbert Horbach als 1. Vorsitzenden ab. Aus beruflichen Gründen musste er aber bereits im September des gleichen Jahres aus
diesem Amt wieder ausscheiden. Herbert Horbach und Josef Spiertz übernahmen die Führung des Vereins.

Am Sonntag, dem 19. Mai errang die I. Mannschaft den wohl größten sportlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte. Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison
1985/86 gegen den BC Kohlscheid - heute nur noch »das Endspiel« genannt - gewann die Sportvereinigung 1928 Straß vor 1.600 Zuschauern mit
2 : 0 Toren, wurde Meister und stieg in die Bezirksliga auf. Walter Naujoks als Trainer und Begleiter Peter Sensen hatten die Mannschaft auf die Stunde
genau topfit eingestellt.

I. Mannschaft (Meister Kreisliga A 1985/86)
Hinten v.l.n.r.: W. Naujoks, J. Schäfer, J. Ortwig, H. Schumann, W. Quati, K. Franzen, H. Debetz,
B. Schemmert, P. Sensen
Vorne v.l.n.r.: A. Skwara, H. Bossmeyer, R. Sommer, W. Hergarten, G. Kever, S. Meier, B. Kaese

II. Mannschaft (Meister Kreisliga C 1985/86)
stehend v.l.n.r.: J. Wolf, M. Spiertz, A. Gehrmann, K. Kebeck, H. Vondenberg, O. Grimm, M. Delack,
H. Debetz, T. Debetz, Linienrichter Hermanns
sitzend v.l.n.r.: Beckers, B. Kaese, R. Mertens, K. Nittritz, R. Klinkenberg, R. Sommer, A. Hadzelek, P. Sensen

Die Saisonvorbereitungen für die kommende Spielzeit in der Bezirksliga liefen unter ungünstigen Bedingungen. Unter anderem wurde der Sportplatz so
lange renoviert, dass die Aktiven auf andere Sportplätze im Stadtgebiet ausweichen mussten.

Die Bezirksliga erwies sich als zu schwer für die Mannschaft, und die Sportvereinigung musste nach einjähriger Zugehörigkeit wieder in die Kreisliga A
absteigen.

Die Reserve wurde mit ihrem Begleiter Albert Hadzelek wieder Meister in der Kreisliga C und stieg in die Kreisliga B auf.

Das Gesicht der I. Mannschaft veränderte sich nach dem Abstieg aus der Bezirksliga vollends und es begann ein völliger Neuaufbau. Ein nicht leichtes
Unterfangen. Trainer Harald Sensen, Willi Schlömer und Peter Dovern mussten junge Spieler einbauen, um sich in der Kreisliga A bewähren zu können. Sie
glaubten aber fest, dass diese junge Mannschaft ihren Weg gehen und Erfolge für die Sportvereinigung Straß erspielen und erkämpfen konnte.

Das 60. Stiftungsfest

Im Jahre 1988 feierte die Sportvereinigung 1928 Straß ihr 60-jähriges Vereinsjubiläum im Festzelt an der Friedhofstraße. An der 4-Tages-Veranstaltung
mit Modenschau, Festmatinée, Damenabend, Dorfabend und Zeltgottesdienst nahm die Straßer Bevölkerung großen Anteil.

Schon fast traditionell musste die I. Mannschaft wieder in einem Jubiläumsjahr nach einer 2 : 0 Niederlage gegen Eintracht Warden in die Kreisliga B
absteigen.

Trotz Abstieg in die Kreisliga B wurde die I. Mannschaft 1988 wieder Herzogenrather Stadtmeister im Senioren-Fußball.

Der Weg vom 60- jährigen zum 70- jährigen Jubiläum

Wie immer im Leben eines Sportvereins: diese 10 Jahre waren von einem stetigen Auf und Ab geprägt. Einige Ereignisse wollen wir an dieser Stelle
nochmals erwähnen.
Nach dem bitteren Abstieg 1988 in die Kreisliga B übernahm unser langjähriges Vereinsmitglied Siggi Meyer das Traineramt unserer Senioren-Fußballabteilung.
Wir spielten in dieser Zeit nie gegen den Abstieg, konnten allerdings auch kein entscheidendes Wort bei der Meisterschaftsvergabe mitreden.

Dies änderte sich erst in der Spielzeit 1991/ 92. Trainer Hans Didderen wurde verpflichtet, und wir konnten eine Mannschaft präsentieren, die bis zum letzten
Spieltag die Meisterschaft offen hielt. Hinter dem punktgleichen Meister GA Ofden wurden wir »Vizemeister«; nur geschlagen durch das schlechtere
Torverhältnis. Unvergessen bleibt unser Sieg in Ofden, als wir den späteren Aufsteiger nach 0: 2 Rückstand in einem begeisternden Spiel noch 3 : 2
bezwangen.

Leider konnten einige Leistungsträger nicht mehr gehalten werden; auch unser Trainer verließ den Verein.

Unter dem neuen Übungsleiter »Hucky« Engerth konnte die Mannschaft die Vorjahresleistungen nicht wiederholen und beendete die Saison 1992/93 auf
einem Mittelfeldplatz.

Im Januar 1993 stellte sich Herbert Horbach nicht mehr zur Wiederwahl. Sein Nachfolger wurde Karlheinz Pfennig, der die Vereinsführung für die nächsten
fünf Jahre bis zum März 1998 inne hatte. Unter der Leitung des neuen Vorstands konnte die Mannschaft sportlich effektiv ergänzt werden, und unter
dem neuen Trainer Jörg Crumbach ging unsere »Elf« als einer der Mitfavoriten in die Spielzeit 1993/94.

Schon nach einigen Spieltagen stellte sich heraus, dass neben den Teams von SV Hoengen, VfR Linden-Neusen und SG Euchen unsere Mannschaft ein ernsthaftes
Wort bei der Meistervergabe mitreden würde. Am vorletzten Spieltag fiel die Entscheidung.

Wir spielten morgens auswärts bei Alemannia Mariadorf II und gewannen 5 : 3. Nachmittags spielten unsere Tabellennachbarn SV Hoengen und VfR Linden-
Neusen jeweils zu Hause. Und das Unglaubliche geschah: Hoengen verlor sein Heimspiel gegen Sparta Würselen II mit 1 : 2 und Linden-Neusen unterlag
Union Ritzerfeld mit 1 : 3. So konnten wir am letzten Spieltag gegen die Reserve von Rhenania Alsdorf die Meisterschaft aus eigener Kraft erringen.
Ein klarer 5:0 Sieg war die Krönung, und somit stiegen wir nach sechs Jahren wieder in die Kreisliga A auf.

I. Mannschaft (Meister Kreisliga B 1993/94)
stehend v.l.n.r.: Trainer J. Crumbach, H. Cavr, R. Kaußen, F. Schmoll, M. Koolen, T. Freyenhagen, W. Flecken,
P. Sensen, G. Scherdin, K.H. Pfennigs, G. Verhoolen
knieend v.l.n.r.: G. Rinkens, G. Schneider, P. Schappach, R. Wachelder, A. Mangiamele, A. Imhülsen,
D. Colette, H. Debetz
Vor der Mannschaft die F-Jugend mit Betreuer K. Kreuger

Nach vier Spielzeiten in der Kreisliga A - in dieser Zeit saßen Sebastian Braun drei Jahre und Ewald Stork ein Jahr auf dem Trainerstuhl - kam das Jahr 1998.
Der Verein feierte seinen 70 Geburtstag. Leider wiederholte sich nach 1968, 1978 und 1988 zum vierten Mal der sportliche Rückschlag im Jubiläumsjahr.
Die I. Mannschaft musste auch beim 70. Jubelfest den bitteren Weg des Abstiegs aus der Kreisliga A in die Kreisliga B antreten.

Die Jugendabteilung setzte auch in dem zurückliegenden Jahrzehnt den Aufwärtstrend  weiter fort.
Nachfolgende Mannschaften wurden in ihren Staffeln jeweils Meister:
1991/92 E- und D-Junioren
1992/93 E-, D- und C-Junioren
1993/94 F- und -C-Junioren
1994/95 C-Junioren
1996/97 D- und B-Junioren.
Stadtmeister wurden:
1989 F-Junioren
1991 E-Junioren
1996 und 1997 B-Junioren.

Als besondere Leistung ist aber der Erfolg einer Mannschaft hervorzuheben, die als E-Junioren 1991, D-Junioren 1993 und B-Junioren 1997 jeweils das
Endspiel um den Kreispokal erreichte. In der Saison 1997/98 spielte diese Mannschaft in der A-Junioren Sondergruppe.

Weitere Höhepunkte der Jugendabteilung waren 1997 die Ausrichtung eines internationalen B-Jugendturniers mit Mannschaften aus den Niederlanden
und St. Petersburg/RUS sowie ein Schnuppertraining mit Vertragsspielern und Trainer Werner Fuchs von Alemannia Aachen.

Zur Tradition geworden sind die alljährlich ausgerichteten Sommer- und Winterturniere,
die Weihnachtsfeier und die Abschlussfahrten der Mannschaften.

Ortsteilmeisterschaft


Die Ortsteilmeisterschaft - von der Sportvereinigung 1984 ins Leben gerufen - war über viele Jahre ein fester Bestandteil im Vereinsleben. Nachdem wir 1993
zum zehnten Mal erfolgreich durchführen konnten, mussten wir in der Folgezeit erkennen, dass es immer schwieriger wurde, ausreichend Teilnehmer für die Ortsteilmeisterschaft
zu finden. Trotz intensiver Anstrengungen des Vorstands kam nach der Durchführung 1994 das Aus für diese Veranstaltung. Schade eigentlich,
denn hier konnten immer Kontakte und freundschaftliche Verbindungen über die Mitgliedschaftsgrenzen hinaus in einem lockeren Rahmen gepflegt werden.

 

Eine besondere Ehrung wurde auf der Jahreshauptversammlung im Januar 1994 durchgeführt. Der letzte noch lebende Mitbegründer unseres Vereins, Johann
Dovern Sen., hatte im Dezember 1993 sein 85. Lebensjahr vollendet. Dies nahm der Vorstand zum Anlass, ihn zum Ehrenmitglied der Sportvereinigung 1928 Straß
zu ernennen.
Die Meisterschaft der I. Mannschaft, einige Monate später, konnte er noch persönlich miterleben. Kurz danach hat er uns für immer verlassen.

Ball des Sports und Traditionsmannschaft

Der Stadtsportverband Herzogenrath führt alljährlich seinen »Ball des Sports« durch. Ein Verein aus unserer Stadt wird mit der Durchführung beauftragt. Im Jahr
1992 erhielten wir den Zuschlag. Da wir einen äußerst positiven Eindruck hinterließen, wurde die Sportvereinigung bereits zwei Jahre später, 1994 nochmals mit
dieser Aufgabe betreut.

Was es bedeutet, Gemeinschaftssinn und Kameradschaft über Punktejagd und Meisterschaften hinaus zu pflegen, beweist unsere »Traditionsmannschaft« Jahr
für Jahr.

Ein besonderer Höhepunkt war die Zeltveranstaltung auf unserem Sportplatz im Sommer 1997 zum 10-jährigen Bestehen dieser Abteilung. Die Traditionsmannschaft
ist bis zum heutigen Tage ein fester Bestandteil in unserem Vereinsleben.

Traditionsmannschaft 1997/98
stehend v.l.n.r.: J. Willms, M. Delack, P. Schappach, A. Skwara, K. Kebeck, F.-J. Gülpen, T. Freyenhagen,
I. Vandermeulen, A. Hecker, P. Sensen, B. Prickartz
knieend v.l.n.r.: H. Reuters, (?), J. Stemmer, J. Mohren, M. Spiertz, P. Turek, H. Kasper,
D. Fricke, K. Hannemann

Nach acht Jahren und einen hartnäckigen Zweikampf mit unseren Ortsnachbar SV Kohlscheid, stieg unsere 1. Mannschaft um Trainer Peter Kölsch in der Saison 2005/2006 wider in die Kreisliga A auf. Aufgrund der Zusammellegung der beiden A Kreisligen müssen wir trotz einem 10. Tabellenplatzes in der Saison 2007/2008, wie es schon fast Tradition ist, im Jubeljahr wieder runter in die Kreisliga B. 


Vom 5. bis 7. Juni 1998 wurde unter dem Vorsitz von Josef Spiertz im Festzelt auf dem Sportplatz an der Friedhofstraße das 70-jährige Jubiläum gefeiert.
Vorher war in der Sparkasse in Straß eine sehenswerte Foto- und Dokumentenausstellung im Mai eröffnet worden.

Auch wenn es fast zur festen Einrichtung bei der Sportvereinigung geworden ist, dass die I. Mannschaft immer in einem Jubiläumsjahr den Abstieg zu verkraften
hatte, tat dies der Jubiläumsfreude und der Veranstaltung keinen Abbruch. Im Gegenteil, bei der Durchführung der Stadtmeisterschaft für Reservemannschaften
im August konnte eine mit 9 neuen jungen Spielern ergänzte Mannschaft den zahlreichen Anwesenden vorgestellt werden.

Diese verstärkte Mannschaft wurde von dem neuen Trainer Walter Frantzen, der den Weg vom Oberligisten Germania Teveren nach Straß gefunden hatte, in den
kommenden Jahren betreut. Beachtenswert war in der Folge der rege Trainingsbesuch und zwangsläufig die bessere Spielweise in den Meisterschaftsspielen.

In der Generalversammlung im Februar 1999 gab es Erfolgreiches und weniger Erfreuliches zu berichten. Neben dem guten Abschneiden der Seniorenmannschaften
in der Meisterschaftsrunde und der zufrieden stellenden Jugendarbeit unterrichtete der Vorstand die Versammlung über den Plan, ein
neues Vereinsheim neben dem Spielfeld auf dem Sportplatz zu erstellen. Herbert Horbach stellte die Pläne vor und es wurde ein Arbeitsausschuss gegründet.

Weniger erfreulich war, dass die Schiedsrichter Gerd Neitzke und Herbert Knopik aus unterschiedlichen Gründen ihre Ämter niederlegten. Damit stand der Verein
zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten ohne Schiedsrichter im Fußballregister. Bis heute hat sich diese prekäre Situation nicht geändert und wenn es nicht bald
gelingt, hier geeigneten Nachwuchs zu finden, werden dem Verein vom Fußballkreis hohe finanzielle Belastungen auferlegt.

Das Vereinsheim

Der ins Leben gerufene Arbeitsausschuss zur Erstellung des Vereinsheimes wurde nach der Generalversammlung schon bald rege tätig. Herbert Horbach
kümmerte sich um Baupläne, Berechnungen und Genehmigungen, Josef Spiertz um die handwerklichen Erfordernisse.

Am 14. Juli 1999 stand ein energiegeladenes Team von Handwerkern und Helfern aus den Reihen der Sportvereinigung zum Spatenstich bereit. Ein
einmaliges Unternehmen begann, kein Schweiß, keine Mühe wurde gescheut, Urlaub und Freizeit wurde geopfert, um dann in einer wahren Rekordzeit von 4
Monaten und 7 Tagen, am 21. November 1999 das neue Vereinsheim durch Diakon Joachim Stümpel einweihen zu lassen.

In seiner Festansprache anlässlich der Einweihungsfeier bedankte sich der Ehrenvorsitzende Peter Delack für das Geleistete bei Josef Spiertz und seinem
Team. Weiterhin sprach er dem Bürgermeister Gerd Zimmermann, der in seiner Ansprache die gute Kameradschaft und das große Engagement der
Vereinsmitglieder zur Fertigstellung des Objektes hervorhob, den Dank für die hervorragende und unbürokratische Unterstützung von Rat und Verwaltung der
Stadt Herzogenrath und dem finanziellen Zuschuss aus.

Wie wertvoll dieses Vereinsheim für den Verein ist, hat sich in den Jahren bis heute gezeigt. Es ist ein Kommunikationszentrum der Sportvereinigung
geworden. Woche für Woche finden mehrere Zusammenkünfte des Vereinsvorstandes, des Jugendvorstandes, der einzelnen Abteilungen und
Mannschaften statt. Der Belegungskalender ist proppevoll. Trotzdem werden immer wieder für die Bürger unserer Stadt wöchentliche Öffnungszeiten und
»Tage der Offenen Tür« eingerichtet. Auch für die anderen Ortsvereine und der IGS steht das Heim für Versammlungen nach Terminabsprache zur Verfügung.              

Von 2000 bis 2003

Nach einem wechselhaften Auf und Ab und erfolgreicher Teilnahme der Senioren-Mannschaften sowie der Jugendabteilung in der Meisterschaftsrunde
und an vielen Turnieren wurde die Generalversammlung 2001 einberufen. Nachdem Barthel Leisten als stellvertretender Vorsitzender zurückgetreten war,
stand auch Josef Spiertz nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung.

Hermann Debetz, langjähriger Kassierer, übernimmt den Vorsitz, Hubert Reuters die Kassenführung. Neben Günter Scherdin wird Jörg Müller zum stellvertretenden
Vorsitzenden gewählt, Astrid Mohren wird 2. Geschäftsführerin.

Geschäftsführer Gerd Verhoolen ließ ein erfolgreiches Vereinsjahr mit seinem Bericht Revue passieren. Der Ehrenvorsitzende Peter Delack ehrte dann Günter
Scherdin mit der goldenen Vereinsnadel für besondere Verdienste und Albert Hadzelek für 18-jährige Tätigkeit als Jugendleiter mit einer Urkunde. Leider
mussten wir ihn ein Jahr später zu Grabe tragen.

2001 wurde zum wiederholten mal die Sportvereinigung mit der Durchführung des "Ball des Sportes" in der Aula des Schulzentrums in Herzogenrath an der
Bardenberger Straße vom Stadt-Sport-Verband beauftragt - eine Aufgabe, die die Sportvereinigung wiederum gerne und verantwortungsvoll übernahm.

1. Eurode-Jugend-Street-Soccer-Turnier


Am 23. und 24. Juni 2001 wurde unter der Schirmherrschaft des Herzogenrather Bürgermeisters Gerd Zimmermann und des Bürgermeisters Jos Som von Kerkrade
das 1. Eurode-Jugend-Street-Soccer-Turnier auf dem Schulhof in Straß mit vielen Attraktionen ins Leben gerufen und erfolgreich durchgeführt. Menschenkicker,
Hüpfburg, Torwandschießen und die guten Turnierspiele der Jugendlichen trugen zur Kurzweil der vielen Besucher aus der ganzen Eurode-Stadt bei.

Auch eine Tombola, zur Unterstützung unserer Kirche, konnte mit Erfolg durchgeführt werden. Lobend muss an dieser Stelle auch der Einsatz der
Damenturngruppe der Sportvereinigung erwähnt werden, die neben einer sportlichen Darbietung auch mit einer Cafetaria präsent war.

Angespornt von dieser gelungenen Veranstaltung wurde das Turnier in 2002 mit guter Resonanz wiederholt. In diesem Jahr muss es leider wegen der
Jubiläumszeitplans ausfallen. Freuen wir uns also jetzt schon auf 2004.

Der Verein im Jubiläumsjahr

Nachdem das Vereinsschiff in den Jahren 2001 und 2002 in einem ruhigem Fahrwasser dahin schippern konnte, kamen in 2003 wieder einige Probleme
auf. Zur vollsten Zufriedenheit konnten in der Generalversammlung jedoch Lösungen gefunden werden. Nach der Begrüßung der Mitglieder, unter ihnen
Ehrenbürger Gerd Schwartz und Ehrenvorsitzender Peter Delack, durch den 1. Vorsitzenden Hermann Debetz, trugen die einzelnen Abteilungen der gut
besuchten Versammlung ihre Berichte vor.

Im einzelnen wurden sie wie folgt präsentiert:

Martina Hager las den Bericht der Damengymnastikgruppe vor und Marlies Dehn berichtete über die Fitnessgymnastik. Über die Jugend berichtete
Peter Schappach und Franz-Josef Gülpen über die Alten Herren. Hubert Reuters war für den Vereinskassenbericht zuständig und Alfred Deuster sprach
über die Jugendkasse. Sie bekamen vom Kassenprüfer Wolfgang Rüland eine vorbildliche Kassenführung bestätigt. Beide konnten ein leichtes Plus
erwirtschaften.

In der Generalversammlung 2003 gab es dann folgende Vorstandsbesetzung: Vorsitzender Hermann Debetz, 2. Vorsitzender Günter Scherdin und Jörg
Müller, neuer Geschäftsführer wurde Jürgen Piek, weil Gerd Verhoolen nach fast 20-jähriger Geschäftsführertätigkeit nun das Amt des Jugendleiters übernahm.
2. Geschäftsführerin wurde Astrid Mohren, Kassierer Hubert Reuters und 2. Kassierer Andreas Hecker.

Als Spielerobmann wurde Herbert Bossmeyer gewählt und die Führung der Alten Herren übernahmen Franz-Josef Gülpen und Josef Mohren.

Die Damenturngruppe blieb weiterhin unter altbewährter Leitung der Damen Marlies Dehn, Martina Hager und Martha Janssen.
Erfreulich ist auch die Mitarbeit - gerade jetzt im Jubiläumsjahr - der Beisitzer Toni Debetz, Dieter Fricke, Bodo Prickartz und Günter Schneider.

Mit Zuversicht blicken wir in die Zukunft, weil wir gemeinsam die Weichen auf Erfolg gestellt haben. Dies gilt für die Seniorenabteilung wie auch für die
wachsende Jugendabteilung. Die Sportvereinigung nimmt in diesem Jahr mit 2 Senioren-Mannschaften und der Alten Herren-Mannschaft am Spielbetrieb
teil. Die Jugendabteilung ist mit je einer B, C, D, E, F und Bambini-Mannschaft präsent. Mehrere Turniere und Freizeitaktivitäten für Senioren, Damenabteilung
und Jugend sind vorgesehen und in Planung.

Wir alle blicken mit Stolz auf  75 Jahre unserer Sportvereinigung Straß und danken den Gründern, denen wir ehrfurchtsvoll gedenken. Wir werden alles
daran setzen, dass dieses Schiff immer reichlich Wasser unter’m Kiel hat.

Seniorinnenturnen

Seit nunmehr 25 Jahren existiert die Turngruppe der Seniorinnen der Sportvereinigung Straß.Wechselnde Übungsleiterinnen haben über diesen Zeitraum hinweg mit vielen Damen Fitness-, Dehnungs- und Kräftigungsgymnastik durchgeführt. Oberstes Motto ist nach wie vor: »Sport soll Spaß machen!« So wird beim lockeren Miteinander auch einmal das eine oder andere Kochrezept oder eine gemeinsam besuchte Veranstaltung besprochen. Eingehend auf die verschiedenen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen
werden einzelne Körperbereiche besonders trainiert. Auch hier gilt: Jede macht nur das mit, was sie kann! Kein Konkurrenzkampf, sondern der eigene Ehrgeiz bestimmt den Einsatz. Die Übungen werden mit Musik durchgeführt, die die eine oder andere Turnerin positiv motiviert und zu »Höchstleistungen« anspornt. Hin und wieder werden auch Hilfsgeräte wie Seile, Tücher, Bälle oder Reifen eingesetzt. Zum Abschluss einer jeden Turnstunde wird eine Entspannungsübung angeboten, wie autogenes Training, Meditationsgeschichten oder Dehnübungen, die von fast allen als besonders angenehm empfunden werden. Die Übungen sollen Spaß machen und für den Alltag einen Beitrag zur körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit leisten. Darüber hinaus findet jährlich eine Maiwanderung und eine Weihnachtsfeier statt. Die Geselligkeit stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und auch diejenigen, die nicht regelmäßig zum Turnen kommen, sind auf diesen Veranstaltungen ein Teil unserer Gruppe.

Hintere Reihe v.l.n.r.: Martina Hager, Elisabeth Schumacher, Kähte Heine, Elsbeth Moske, Jutta Jungnischke, Margitta Frenken, Helga Mertens
Mittlere Reihe v.l.n.r.: Marlene Klinkenberg, Käthe Speck, Ruth Holstein, Magda Janssen, Anni Spindler, Käthe Lynen Vordere Reihe                                                             v.l.n.r.: Roswitha Simons, Mitzi Frings, May Peters, Edith Bleimann, Karla Hessen, Ingrid Strolenberg, Leni Klein, Annemie Lohuis
Es fehlen: Ramona Ackermann, Klara Kebeck, Thea Willms, Maritta Juschka

Obere Reihe v.l.n.r.: Dominik Müller (Betreuung), Dennis Zanders, Domenik Glum, Max Müller, Oumar Djigande,
Lukas Dohmen, Fabian Schuster, Fabio Grimmen, Andreas Müller (Trainer)
Untere Reihe v.l.n.r.: Fabian Errens, Florian Engels, Oliver Herold, Pascal Slebioda, Uwe Müller
Auf dem Foto fehlen: Alessandro Erler, Alina Kalinka, Christian Liedtke, Dustin Peukert, Francesco Andratschke,
Jessin Slimani, Lukas Clermont, Nico Delack, Tim van der Meulen

Obere Reihe v.l.n.r.: Olsah Bektas, Lukas Bruders, Carsten Wiechowski, Qudus Animashaun, Isabell Erkens,
Untere Reihe v.l.n.r.: Carsten Sturm, Fabio Grimmen, Lukas Jakobs, Kevin Jahn, Malte Bachhofen,
Christian Lange, Dennis Cornelius,
Auf dem Foto fehlen: Marc Humme, Maurizio Leson

Obere Reihe v.l.n.r.: Sascha Hartmann (Trainer), Christiane Wirtz (Betreuung), Kalle Schmoll (Trainer)
Untere Reihe v.l.n.r.: Max Errens, Sebastian Frohn, Leif Falldorf, Dennis Grimmen, Lukas Wirtz,
Daniel Hartmann, Kilian Schmoll, René Bülles (Torwart)
Auf dem Foto fehlt: Dustin Augustin

Obere Reihe v.l.n.r.: Nik Beckers, Tom Beckers, Ken-Philipp Rohner, Markus Thielebürger,
Benedikt Kownatzki, Marc Zimmer, Konrad Schwarz (Trainer)
Untere Reihe v.l.n.r.: Kevin Schwarz, René Welden, Bianca Bauer, André Schacht, Nazmi Ertekin
Auf dem Foto fehlt: Dominik Hinze

Obere Reihe v.l.n.r.: Gunter Brumme (Betreuer), Dennis Plaumann, Martin Puzicha, Thomas Gralla,
Pascal Schlömer, Simon Frauenrath, Sascha Hartmann, Marc Beckers (Co-Trainer),
Tony Debetz (Trainer)
Untere Reihe v.l.n.r.: Seyfedin Ileri, André Schacht, Sascha Jewlachow, Daniel Brumme, Rudi Nogayski,
Marcus Mohren, Christian Verhoolen
Auf dem Foto fehlen: Sebastian Kownatzki, Niko Weber

Die Geselligkeit

Während bislang nur von den sportlichen Erfolgen - oder auch Misserfolgen der Sportvereinigung 1928 Straß e.V. zu lesen war - vom Auf und Ab in 75 Jahren, so nahm
auch der gesellschaftliche Bereich innerhalb des Vereins stets einen besonderen Platz ein.In Straß feierten schon unsere Urväter die Feste wie sie fielen, und das hat sich in irgendeiner Weise bis auf den heutigen Tag in der Oberstadt fortgesetzt.

Die SpVgg macht da keine Ausnahme: Stiftungsfeste wurden gefeiert, je nach der Jahreszahl im größeren oder kleineren Rahmen, gemütliche Abende im Kameraden- und
Freundeskreis, das alljährliche Erbsensuppen-Essen am Buß- und Bettag, eine Veranstaltung, die gleichzeitig der Information diente.

Nicht unerwähnt sollten die Nikolaus- und Weihnachtsfeiern bleiben, die alljährlich, getrennt für die Jugendlichen und Senioren des Vereins, veranstaltet wurden. Der
Neujahrsempfang für alle Bürger im Vereinsheim auf dem Fußballplatz und viele, viele mehr. Es sind Zusammenkünfte, die der Förderung des Sports und der Kameradschaft dienlich
sind.

Der Festausschuss-Vorstand
v.l.n.r. J. Puzzicha, P. Delack, R. Billmann, J. Beckers, Dr. Fleckenstein, K. Schaffrath, W. Rüland, H. Horbach

Der Festausschuss

Der Vorstand
v.l.n.r. 1. Vorsitzender H. Debetz, Jugendleiter G. Verhoolen, Kassierer H. Reuters,
stellv. 2. Vorsitzender J. Müller, 2. Geschäftsführerin A. Mohren, Ehrenvorsitzender P. Delack,
stellv. 2. Vorsitzender G. Scherdin, Geschäftsführer J. Piek (es fehlt 2. Kassierer A. Hecker)

Der Arbeitsausschuss
v.l.n.r. J. Puzzicha, G. Verhoolen, H. H. Severins, D. Heuchel, G. Schwartz, E. Kelleter, P. Delack,
J. Spiertz, K. Schaffrath, B. Prickartz (Es fehlt K. Honnef)

 

Saison 2004/2005

Die Mannschaft um Trainer Peter Kölsch wurde Vizemeister in der Kreisliga B. Bei der Hallenstadtmeisterschaft konnte man den 1. Platz belegen.

 

Junioren 2005


Staffelsieg der D - Junioren

Die D Junioren um Trainer Kalle Schmoll konnten 2005 den Staffelsieg erringen.

Aktuelle E-Junioren 2005

 

Das 80. Stiftungsfest



Nach acht Jahren und einen hartnäckigen Zweikampf mit unseren Ortsnachbar SV Kohlscheid, stieg unsere 1. Mannschaft um Trainer Peter Kölsch in der Saison 2005/2006 wider in die Kreisliga A auf. Aufgrund der Zusammellegung der beiden A Kreisligen müssen wir trotz einem 10. Tabellenplatzes in der Saison 2007/2008, wie es schon fast Tradition ist, im Jubeljahr wieder runter in die Kreisliga B. 

 

Der Verein hat zurzeit ca. 300 Mitglieder, davon ca. 100 Jugendliche. Am Fußballspielbetrieb nehmen 2 Seniorenmannschaften teil, zu nächsten Saison wird eine 3. Seniorenmannschaft gemeldet. Im Jugendfußball nehmen 5 Juniorenmannschaften teil ( Bambini, F-, E,-,D,- und C-Jugend) zur nächsten Saison können wir auch hier eine weitere Mannschaft, B-Jugend, melden. An Jahresanfang wurde eine Damenmannschaft gegründet, die langsam aufgebaut wird, in der Hoffnung diese Mannschaft auch später im Damenfußballspielbetrieb zu melden. Nicht zu vergessen beiden unsere beiden Freizeitgruppen, eine Gymnastik – und Wirbelsäulengymnastikgruppe die jeweils Dienstag und Donnerstag in der Turnhalle der Grundschule Straß ihren Sport nachgehen.

Neben den sportlichen Angeboten bietet die Sportvereinigung 1928 Straß noch jede Menge gesellschaftliche Veranstaltungen  für ihre Mitgliedern(innen) und den Bürger(innen) der Stadt Herzogenrath an. – Für Jugendliche ein jährlich stattfindendes Trainingscamp mit erfahrenen Betreuer – Teilnahme am Karnevalszug – Osterfühstück – Beachsparty im Sommer – ein großes Live Konzert  auf dem Sportplatz (2009 „Jraaduss“, 2010 "ReCover, 2011 Lagerfeuer Trio aus Aachen")  – Halloweenparty im Herbst – Weihnachtsfeier mit Eltern und Geschwister – und noch vieles mehr, was Spaß macht!

Hier finden Sie uns:

SpVgg 1928 Straß e.V.
Friedhofstraße 28a
52134 Herzogenrath

 

E-Mail: redaktion@spvggstrass.de

 

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